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58. Landesverbandstag des Dachdeckerhandwerks in Ulm 

Die Energiewende mit dem Atomausstieg hat dem Dachdeckerhandwerk den Aufstieg gesichert. Davon zeigte sich Baden-Württembergs Landesinnungsmeister Hans-Peter Kistenberger beim sehr gut besuchten 58. Landesverbandstag am 26. und 27. April 2013 in Ulm überzeugt. „Die Frage: Börse, Bank oder Dach“ werde von immer mehr Kunden ganz klar zu Gunsten des Daches entschieden. Die gesamte Gebäudehülle – von der Wärmedämmung im Dachbereich bis zur energetisch optimierten Fassade – gehört zu den Arbeitsgebieten des Dachdeckerhandwerks. 

In der Mitgliederversammlung skizzierte Geschäftsführerin Eva Meisel die Anstrengungen des Verbandes in Sachen Ausbildung. Dazu gehören auch regelmäßige Gespräche mit der Heinrich-Hübsch-Schule in Karlsruhe, den Lehrlingsheimen und den Lehrern der Überbetrieblichen Ausbildung. 

Bei der turnusmäßig anstehenden Wahl wurde Michael Braunwarth aus Langenargen zum Stellvertretenden Landesinnungsmeister gewählt. 

Der Sachverständige Walter Holzapfel referierte über das interessante Thema „Technik und Ausführung des Steildaches über genutztem Wohnraum“. In der anschließenden Podiumsdiskussion mit Rechtsanwalt Roland Jaspers und Vertretern aus Handwerk und städtischer Verwaltung ging es um „Planungshaftung – Ein oft unterschätztes Risiko“. 

Landesinnungsmeister Hans-Peter Kistenberger beurteilte die Marktlage seines Handwerks in der öffentlichen Tagung am Samstag im Stadthaus Ulm „mit gut bis sehr gut“. Sorge bereite allerdings die Frage der Nachwuchssicherung. „Auch die beste Auftragslage ist nur mit guten Fachkräften zu bewältigen“, sagte er. Die demografische Entwicklung habe auch im Dachdeckerhandwerk Spuren hinterlassen. Die Zahl der Lehrlinge in allen Lehrjahren sei um 8,2 Prozent gesunken. Derzeit werden insgesamt 414 junge Menschen ausgebildet.

Grußworte sprachen bei der Öffentlichen Tagung neben dem beliebten Ulmer Oberbürgermeister Ivo Gönner auch Kreishandwerksmeister Max Semler sowie Stephan Eickhoff, Vizepräsident des ZVDH. Letzterer appellierte an die Innungsbetriebe, sich mit „selbst ausgebildeten Mitarbeitern einen Wettbewerbs-vorteil zu sichern“. In Rahmen der öffentlichen Tagung verabschiedeten Hans-Peter Kistenberger und Christoph Schendel den ehemaligen langjährigen Ulmer Obermeister Ludwig Rau. Christoph Schendel hat erst kürzlich seine Nachfolge angetreten. 

Ein weiteres Highlight der Veranstaltung war der Vortrag von Professor Dr.  Jutta Rump, Direktorin des Instituts für Beschäftigung und Employability IBE in Ludwigshafen. Nach ihrer Auffassung müssen Arbeitgeber ihre Personalarbeit überdenken. „75 Prozent der qualifizierten Mitarbeiter denken an einen Wechsel und beginnen innerlich zu kündigen“, sagte sie und plädierte für ein gutes Betriebsklima und verwies auf die unterschiedlichen Anforderungen im Umgang mit jungen und älteren Mitarbeitern.

Bei dem von der gastgebenden Innung Ulm organisierten Festabend am Freitag und dem Stehempfang des LIV im Anschluss an die Öffentliche Tagung  gab es viele Gelegenheiten für Gespräche und den Austausch mit Freunden und Kollegen.

 


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