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92 Dachdecker feierlich freigesprochen
Auch eine Diplom-Mineralogin gehört dazu

Nadine Fischer ist studierte Diplom-Mineralogin. Weil die Frau aus Tübingen keinen Job fand, lernte sie das Dachdeckerhandwerk. Freudestrahlend nahm sie bei der feierlichen Freisprechungsfeier des Landesinnungsverbandes im Karlsruher Tollhaus ihren Gesellenbrief in Empfang. Außerdem wurde sie als Gesellenprüfungsbeste geehrt. Als einzige Frau unter 92 Junggesellen sorgte sie in dem typischen Männerberuf für einiges Aufsehen.

Einen Preis und viel Lob gab es auch für einen Junggesellen aus der Karlsruher Dachdeckerinnung. Hasan Tishuk, der bei der Firma Anderer in Ettlingen sein Handwerk gelernt hat, freute sich über die Ehrung „zweiter Landessieger Baden-Württemberg und erster Kammersieger der Handwerkskammer Karlsruhe“ im praktischen Leistungswettbewerb. Weil der erste Landessieger, Ulrich Kauz aus Freiburg, nicht am Bundeswettbewerb teilnehmen kann, wird der 21-jährige Ettlinger im November an seiner Stelle für Baden-Württemberg antreten.

Alle Dachdeckerlehrlinge aus den insgesamt zehn Innungen Baden-Württembergs werden seit 26 Jahren zentral in Karlsruhe unterrichtet. Sie gehen in die Heinrich-Hübsch-Schule und zur überbetrieblichen Ausbildung ins Dachdeckerbildungszentrum. Darauf wies Landesinnungsmeister Hans-Peter Kistenberger hin. Er hob die Anforderungen in der Ausbildung hervor. Das Berufsbild habe sich mit den Jahren stark erweitert. Metall- und Dachstuhlarbeiten sowie Solartechnik und Wärmeschutz seien hinzugekommen.

Den Junggesellen gratulierte der Bruchsaler Unternehmer zu ihrer Leistung. „Ihr habt ein krisensicheres Handwerk gewählt, denn ein Dach über dem Kopf braucht jeder“, sagte er „Wir bieten euch einen sicheren Arbeitsplatz“, so der Landesinnungsmeister.

Der Karlsruher Baubürgermeister Michael Obert war ebenfalls voll des Lobes. Er unterstrich seine Wertschätzung für das Handwerk, das in Karlsruhe seit seiner Gründung eine gute Tradition habe. Studiendirektor Martin Amann, der an der Heinrich-Hübsch-Schule für die Dachdecker verantwortlich ist, plauderte unterhaltsam aus dem Schulalltag und gab dabei manch Nachdenkenswertes von sich. Man spürte, wie ihm seine Dachdeckerlehrlinge am Herzen liegen.


 


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