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„Dachdecker werden gebraucht“

104 Junggesellen aus ganz Baden-Württemberg freigesprochen

Jeanette Allgayer ist Dachdeckerin. Sie ist eine zierliche junge Frau mit kessem Irokesen-Haarschnitt. Seit drei Jahren behauptet sie sich in der rauen Welt der Männer auf steilen und auf flachen Dächern. „Man muss halt Spaß verstehen“, verrät sie, „und darf nicht alles auf die Goldwaage legen“. Am 28. September 2013 wurde sie zusammen mit 103 jungen Männern aus ganz Baden-Württemberg von ihren Ausbildungspflichten freigesprochen und in den Stand der Junggesellen erhoben.

Die Auszubildenden im Dachdeckerhandwerk sind pro Jahr etwa 40 Wochen in der „Fächerstadt“ Karlsruhe zu Gast. Seit über 25 Jahren werden sie zentral in der Heinrich-Hübsch-Schule unterrichtet und mehrere Wochen im überbetrieblichen Ausbildungszentrum des Dachdeckerhandwerks trainiert. Erstmals hatte der Landesinnungsverband des Dachdeckerhandwerks Baden-Württemberg zur festlichen Freisprechungsfeier ins Tollhaus eingeladen. „Die weit über 300 Gäste hätten unseren „alten“ Veranstaltungsraum in der Bildungsakademie der Handwerkskammer aus allen Nähten sprengen lassen“, berichtete Landesinnungsmeister Hans-Peter Kistenberger in der Begrüßung.

Er verschwieg nicht, dass 30 Prozent der geprüften Lehrlinge in diesem Jahr ihr Ziel nicht erreicht haben. Als Grund für die hohe Durchfallrate vermutet er das erweiterte Berufsbild des Dachdeckerhandwerks mit Metallarbeiten, Solartechnik, Dachstuhlarbeiten, Wärmeschutz und mehr. Kistenberger skizzierte sein Handwerk als krisensicher, befriedige es doch das Grundbedürfnis der Menschheit nach dem „sicheren Dach über dem Kopf“. Dieses solle zugleich energiesparend und energiefördernd sein.

Die Erste Bürgermeisterin Margret Mergen gratulierte den 104 erfolgreichen Absolventen der Gesellenprüfung und betonte: „Sie werden gebraucht.“ Einen humorvollen Einblick in den Schulalltag der ehemals Auszubildenden gab Studiendirektor Martin Amann von der Heinrich-Hübsch-Schule. Michael Braunwarth, stellvertretender Landesinnungsmeister des Dachdeckerhandwerks Baden-Württemberg, hob die Bedeutung der Ausbildung hervor. „Im Dachdeckerhandwerk wird gut verdient, sagte er.


Bilder der Freisprechungsfeier 2013 finden Sie unter "Der Verband" / "Impressionen" 

 

 


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